Psychologie

Schon als Kind war ich fasziniert von der Frage, warum sich Menschen so verhalten wie sie es tun. Sicherlich auch dadurch ausgelöst, daß die "Erwachsenen" immer wieder aus der Erwachsenenrolle rausfielen. Im Nachkriegsdeutschland der 50íger Jahre hatten die Meisten Menschen mit Posttraumatischen Belastungsstörungen zu kämpfen, was damals werder diagnostiziert noch gar behandelt wurde, da es so häufig war und die Menschen sich mit Wiederaufbau, Arbeitswelt und Alltagsorganisation beschäftigten und Gefühle dabei unterdrückt wurden. 

Als Kinder erlebten wir wie der Vater Nachts schrie, weil er im Traum von "Russen" verfolgt wurde, die Mutter sich nicht in Kellerräume wagte, weil sie in Luftschutzkellern Todesangst hatte, Verwandte, die nach Alkoholgenuss regelmäßig weinten, Lehrer die, wenn sie ein Reizwort hörten, z.B. Russland, zwanghaft über ihre Erlebniss in russischer Kriegsgefangenschaft reden mussten.

Die meisten Kinder hatten solche Erfahrungen und wir tauschten sie aus und wetteiferten darin wer wohl die "verrückreste" Geschichte erzählen konnte. Das war in einem krassen Widersprucht zu dem autoritären Erziehungstil der damals üblich war, bei dem Autoritäten, wie Eltern oder Lehrer, sich als "unfehlbar" aufspielten und ihren Machtanspruch mit Gewalt durzusetzen gewohn waren. In der Erziehung waren Schläge ein übliches und anerkanntes Erziehumgmittel das häufig angewandt wurde. Da war es nicht verwunderlich, daß sich damalige "Jugendliche" gegen Autoritäten aufzulehnen begannen, was in der 68iger Bewegung Ausdruck fand. Das konnte sehr leicht ausgenutzt werden, um sie an sozialistische Weltbilder heranzuführen und ging einher mit Revolutionsfantasien und überhöhung totalitärer Regime in der UDSSR, Maos China und der DDR.

Mich jedenfalls hat es dazu angeregt Menschen zu beobachten, ihr Verhalten verstehen zu wollen, grade wenn es bizarr war und mich dazu gebracht, Psychologie zu studieren, obwohl ich mich dazu durcht das Abitur quälen musste.

Dabei habe ich viele, auch interessante, Theorien über Verhalten gelernt, aber eine einfache und leicht vermittelbare Erklärung habe ich erst nach vielen Berufsjahren entwickelt.

Da ich Spass am Entertainen und an Auftritten habe, war es folgerichtig, daß ich mich von der therapeutischen Arbeit mit vielen Abhängigkeitserkrankungen hin zur Prävention in Fortbildungen und Vorträgen entwickelt habe. Als Alternative zu Vorträgen habe ich mit 2 anderen Suchtfachkräften das Suchtkabarett "Präventuum Mobile" entwickelt. Seit vielen Jahren treten wir damit in Schulen, bei Lehrlingsausbildungen, Fortbildungen und anderen Gelegenheiten auf. Dabei wird das Belehrende, das bei Vorträgen zur Sucht immer mitschwingt, durch Lachen entkrampft und unsere Botschaften und Informationen zu Suchtendstehung, Medienkonsum, Jugendrechtliche Vorgaben usw. werden viel besser akzeptiert.

Die von mir entwickelte Fortbildungsreihe besteht aus einzelnen Bausteinen, die aufeinander aufbauen. Mit Hilfe von kurzen Videos und Sprachaufnahmen werden diese hier vorgestellt.

Meine ersten ca. 20 minütigen Beiträge auf youtube empfanden einige als zu lang und ich werde versuchen sie noch weiter zu kürzen.

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Robby und Axel
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© Axel Seifert